So wird eine derotierte Unterschenkelorthese nach U. Issler hergestellt

Eine Unterschenkelorthese kann dabei helfen, körperliche Defizite auszugleichen, das Gelenk zu unterstützen und vor neuen Rückfällen und Fehleinstellungen zu schützen. Die Unterschenkelorthese umschliesst dabei den zu unterstützenden Körperteil und das Gelenk und ist bis ins Detail auf die spezifischen Anforderungen des Trägers abgestimmt.

Um eine optimale Passform sicherzustellen, wird zuerst ein Abdruck mit Plastikgips hergestellt. Dieser Abdruck kann anschliessend mit einem 3D-Scanner eingelesen und in eine CAD- Datei umgewandelt werden. Basierend auf den gesammelten Daten und mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt die Computersoftware in einem nächsten Schritt ein optimal positioniertes Unterschenkelorthesenmodell. Die behandelnde Therapeutin überprüfen das Modell und passt es gegebenenfalls an, bevor die Unterschenkelorthese schliesslich von einem 3D- Drucker hergestellt wird. Beim anschliessenden Kontrolltermin mit dem behandelnden Arzt und der Therapeutin wird die Position der Unterschenkelorthese erneut überprüft und werden – falls nötig – kleine Anpassungen vorgenommen.

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